Allgemeines über den Jahresbericht der Gästeführer

Freunde des Weltkulturerbes Bamberg e. V.

Gesellschaft zur Erhaltung und Erforschung der Weltkulturerbestadt Bamberg

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Als sich im Jahr 1990 der damals noch junge Sprecherrat der Bamberger Gästeführer zur Herausgabe einer kleinen Zeitschrift entschloss, hätte sich niemand träumen lassen, daß das Blättchen nicht nur über ein Dutzend Jahre Bestand haben, sondern sich von einem dünnen dreizehnseitigen Heft zu einem Volumen von zeitweise über 50 Seiten pro Jahrgang auswachsen würde. Erschien die erste Ausgabe noch in einer Kleinstauflage von 40 Stück, so werden inzwischen immerhin schon 200 Exemplare im Jahr verbreitet.

Die ersten beiden Jahrgänge enthielten vor allem Informationen für die Gästeführer. Ab 1993 trat neben den bisherigen Jahresrückblick, den (als Beilage angefügten) internen Informationsteil und einen unterhaltsamen Abschnitt erstmals ein wissenschaftlicher Teil, für den eine Reihe qualifizierter Autoren gewonnen werden konnte. Es folgte jeweils eine kurze Bildauswahl von gelungenen Restaurierungen, Gefährdungen und Zerstörungen in der Altstadt. Eine knappe Übersicht über die wichtigste neue Bamberg-Literatur schließt den Jahresbericht ab. Diese Konzeption wurde 1999 überarbeitet, nachdem der Verein die Herausgabe eines „Jahrbuchs Weltkulturerbe Bamberg“ als zweitem Periodikum des Vereins beschlossen hatte. Seitdem enthalten die Jahresberichte verstärkt tourismusspezifische Beiträge: einen Jahresrückblick Tourismus, eine Vorschau auf wichtige Termine des jeweils kommenden Jahres, Informationen zu Aus- und Weiterbildungen, eine Tourismusstatistik, einen knapper Überblick über wichtige Neuerscheinungen zu Bambergs Kunst und Kultur sowie eine Auswertung der zahllosen Äußerungen von Zufriedenheit, aber auch von Kritik seitens der Gäste sowie deren Wünsche und Anregungen für die Stadt Bamberg, die dank tatkräftiger Mithilfe zahlreicher Vereinsmitglieder gesammelt werden können; denn unübersehbar haben Auswärtige einen geschärften Blick für Dinge, die Einheimischen aus Gewohnheit längst nicht mehr auffallen.

Rückblickend zeigt sich, dass inzwischen eine beachtliche Vielfalt von Beiträgen vorliegt, die die Erstellung eines eigenen Registers gerechtfertigt erscheinen lassen, zumal die vollständig ehrenamtlich erstellten Jahresberichte inzwischen doch lokal eine gewisse Verbreitung gefunden haben.

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